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Niereninsuffizienz bei Katzen
Katzenkrankheiten
Bei dieser Krankheit arbeitet die Niere zum größten Teil nicht richtig. Dies wird erst erkannt, wenn die Niere etwa schon zu 60 Prozent geschädigt ist. Da ein Großteil der Niere schon angeschlagen ist, muss die Ernährung nach der Diagnose umgestellt werden. Nieren funktionieren wie Filter die das Blut von Stoffwechselabfällen säubern und diesen über den Urin aus dem Körper schaffen.
Ist diese Funktion nicht mehr gegeben vergiftet der Körper der Katze langsam. Es kommt zum Erbrechen, Durchfall und zur Unsauberkeit. Bei einigen Tieren kommt es zum Bluthochdruck, weswegen auch ACE- Hemmer seit kurzen eingesetzt werden.
Bei mangelndem Hunger, kann man der Katze Vitamin B verabreichen oder Eisen-Vitamin B-Komplex-Injektionen geben lassen. Sollte der Phosphorspiegel im Blut zu hoch sein und/oder die Katze kein Diätfutter fressen, gibt es Präparate (u.a. Ipakitine), die den Phosphorspiegel senken können.
Es ist ratsam den Tierarzt darauf anzusprechen denn die kranken Katzen sind oft schon sehr ausgetrocknet, eine Infusion würde positiv wirken. Wichtig ist das die Nieren nicht unnötig überlastet werden.
Ab nun an darf die Katze nur noch mit Nierendiätfutter gefüttert werden. Dies ist notwendig, da die Katzennieren Stoffwechselprodukte sind die aus pflanzlichen und damit für Katzen minderwertigen Eiweißen. Diese finden sich häufig in Billigfutter und sollen gemieden werden, genau wie zu viel Phosphor, Calcium und Magnesium. Diese Mineralien können die Nieren zusätzlich belasten. Das Nierenfutter ist nach den Bedürfnissen der Katze zusammengesetzt. Weswegen die Nierendiät vom Tierarzt nicht durch eine Nierenschonkost aus dem Handel ersetzt werden sollte. Diese Nahrung dient der Vorbeugung aber nicht der Behandlung.
Nierenkranke Katzen können bei richtiger Nahrung und regelmäßigen Tierarztbesuchen genauso alt werden wie Gesunde Katzen.
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